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#1 Zusatzinstrumentation.. von MadDog 11.02.2008 16:35

Moin,

Also ich habe Ladedruck -1 - 2,5bar, Öldruck und Öltemp Zusätzlich an der A-Säule verbaut.

Das ganze sieht dann so aus und stört beim fahren kein Stück!

#2 Re: Zusatzinstrumentation.. von rennelch 15.02.2008 20:51

also da würde es mich etwas stören ,speziell durch die beleuchtung beim nachtfahren .
ich habs anders gemacht,das dicke radio und die kleine ablage rausgeworfen .und da in der mittelkonsole 3 rundinstrumente für
temperatur kühlwasser ,getriebeöl und ladeluft ,als zweites öldruck
und als drittes öltemperatur eingebaut .erschien mir da sinnvoller .
grüsse uli
#3 Re: Zusatzinstrumentation.. von MadDog 16.02.2008 16:54

Moin,

dachte auch es stört nachts, tut es aber kein stück ! Und da kannste schneller hingucken... wenn du nach unten guckst, siehst du viel zu lange die Straße net und ich bin der Meinung solche Instrumente braucht man nur in extremsituationen... wo man net grad Zeit hat noch lange nach unten zu gucken
#4 Re: Zusatzinstrumentation.. von Ingo.FT 16.02.2008 17:13

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Was spricht denn gegen eine Warnlampe falls die Zeiger mal außerhalb des Normalen stehen?

Ich habe diese zehnmal überdimensionierte Uhr rausgeschmissen, folgendes Ziffernblatt entworfen und mit den Inhalten von standard-52mm-Instrumenten bestückt:
#5 Re: Zusatzinstrumentation.. von MadDog 17.02.2008 04:38

Hö ?`! Bilder, Daten, Fakten !!
#6 Re: Zusatzinstrumentation.. von Ingo.FT 17.02.2008 17:16

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Bilder: Siehe Bild

Daten: Auch siehe Bild

Fakten: Diese bescheuerte maßlos überdimensionierte Uhr ist nun wirklich komplett überflüssig! Die kleine aus den ersten 760ern fand ich schön, aber wieso Volvo später dieses riesige Mistding da rein klatschen musste ist mir ein Rätsel! Auch beim 2er ohne DZM!
Bei Bedarf kann man sich eine kleine Digitaluhr unten in diesem Instrument einbauen wo jetzt noch freier Platz ist. Da ich aber den orig. Standheizungstimer drin habe, und auch noch das Handy im Halter, habe ich rein mathematisch gesehen schon eine Uhr mehr als ich brauche

Den Öltemperatursensor habe ich in den Vorlaufkanal zum Ölfilter montiert, im diesem Alugussteil ist ein vergossener Bereich wo früher mal ein Blindstopfen saß. Bohren lassen, Gewinde rein schneiden lassen, Sensor rein.

Den Öldrucksensor mit Warnkontakt nimmt man vom Spenderfahrzeug des Instruments und adaptiert ihn mit entsprechender Gewindehülse an den B230FT.

Den Voltmeter schließt man an die ehem. Spannungsversorgung der Uhr an. Der misst dann zwar den direkten Spannungsabfall über der gesamten Instrumenten-Kombination, allerdings kann man diesen Wert bei der Genauigkeit des Instrumentes mit ruhigem Gewissen vernachlässigen
Überhaupt sind die Instrumente nicht SEHR exakt, allerdings sind geringe Schwankungen auch nicht von Interesse. Wenn die Öltemperatur +/-10°C um die 100°C pendelt, dann ist das OK. Wenn der Zeiger des Spannungsmessers beim Fahren genau rechts neben der 13 steht, ist alles OK. Wenn der Öldruckmesser im Leerlauf ein gutes bar anzeigt und beim Fahren dann schnell hoch geht, ist das auch OK. Viel genauer braucht man es beim Fahren ja nicht.
#7 Re: Zusatzinstrumentation.. von MadDog 17.02.2008 17:37

Nett gemacht... hast du mal nachgemessen wieviel bar er bei dir im Stand wirklich hat ? Meiner hat 1,2 bar im Leerlauf wenner warm ist. und kommt auch kalt nie über 3,5 hinaus... beim cruisen bei 100 im 5. ist er bei 2.3bar wenn warm
#8 Re: Zusatzinstrumentation.. von Ingo.FT 17.02.2008 17:51

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Nein, noch liegt die Anzeige hier im "Test-Kombiinstrument" bei mir im Arbeitszimmer. Weil wenn ich das ganze Ding schonmal raus habe, will ich gleich noch einige Warnlampen ändern z.B. die Ölstand-Warnlampe der frühen 760 einbauen, denn meine neue Ölwanne bekommt einen Ölstandsensor. Eine Warnlampe für Klopfanfettung kommt auch noch rein. Und ein neues Symbol für zu hohe Kühlwassertemperatur, denn das "Turbo" finde ich weniger passend .
Im übrigen ist mir der Öldruck weniger wichtig. Das Öl soll fließen, möglichst schnell, damit immer fortwährend frisches Öl an die Schmierstellen gelangt. Das mindert Verschleiß und hält die Schmierstellen kühler. Die Leute die beim normalen PKW mit 5 bar Öldruck im Stand prahlen, weil sie 20W50 fahren ... also deren Motoren will ich nach 200-250tkm von innen lieber nicht sehen
#9 Re: Zusatzinstrumentation.. von MadDog 17.02.2008 18:05

Tja.. dumm nur, wenn durch zu niedrigen Öldruck nix mehr oben ankommt ;) Es gibt da nämlich so eine Mysterie mit unseren pumpen, dass da eine kleine Überdruckventilfeder bricht.. passiert das, merkt man das net aber irgendwann is alles am Arsch ;)
#10 Re: Zusatzinstrumentation.. von Ingo.FT 17.02.2008 19:08

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Naja, wie das mit Mysterien immer so ist ... ich habe noch keinen B2x0 gesehen bei dem obenrum alles kaputt war. Gut, mann kann so eine Feder ja rein prophylaktisch bei der Motorüberarbeitung erneuern.
Andererseits sagt die Physik, der Druck in einem System ist an allen Stellen der gleiche. Dem würde entgegen sprechen, dass man zwar unten Öldruck hat, oben aber nicht. Deshalb bin ich auch kein Fan von hohen Öldrücken (weil die eigentlich nichts aussagen), sondern von hohem Durchfluss. Denn nur dann ist wie schon gesagt gewährleistet, dass alle Lager- und Schmierstellen SCHNELL und FORTLAUFEND mit Öl versorgt werden. Bei hoher Flussgeschwindigkeit gilt das dann auch für die Schmierstellen im Kopf (siehe Problematik der V6-Motoren). Was nutzen Dir 3 bar Öldruck vor der Nockenwelle wenn die dadurch zustande kommen, dass das Zeug pampig ist wie nasses Sägemehl und deshalb so schnell der hohe Druck aufgebaut wird, während die Schmierstelle nur gaaaaaanz langsam nach und nach etwas vom Öl abbekommt?

Gibt es denn um dieses Mysterium herum irgendwelche Angaben, dass der Öldruck vorne im Hauptkanal absinkt? Weil das müsste er ja, und dies wiederum würde das Manometer anzeigen. Wenn man also nur noch 1-1.5 bar bei 2500rpm anliegen hat, dann stimmt etwas nicht.
Wir hatten so einen Fall mal beim Firmen-Jaguar (XJ40 4.0), im Stand (kalt) ging der Öldruck normal auf 1 bar hoch, beim anschließenden Fahren auf 4 bar. Mit jedem gefahrenen Kilometer sank jedoch der Öldruck, im Stand flackerte oftmals die Warnlampe auf. Richtig eklig wurde es einmal im Klimabetrieb auf Langstrecke, plötzliche sackte der Öldruck bei gemütlichem Autobahntempo (nach ca. 45 Minuten Stadtfahrt) auf knapp 1 bar ab. Mein Chef meinte dann am Tel. ich solle es ignorieren, wenn der Öldruck wirklich so niedrig wäre, dann würde man das dem Motor inzwischen anhören, da wäre bestimmt nur der Sensor defekt. Also weiter gefahren, Öldruck um die 1 bar bei Tempo 120-130. Der Motor hat's überlebt, keine Geräusche oder sonstige Auffälligkeiten. Was nun die Ursache war haben wir nie heraus gefunden. Ölwechsel mit 10W40 brachte jedenfalls keine Abhilfe.
#11 Re: Zusatzinstrumentation.. von MadDog 17.02.2008 22:08

Hm.. komisch...


Fakt ist aber, dass der Öldruck durch einen defekten OEM Ölfilter ganz derbe absacken kann. Hatte ich nach einer Gewaltfahrt und mehreren erlegten TDIs.. Druck im Stand so niedrig, dass Kontrollleuchte Anging und auch sonst kein Öldruck da war. Mir wurde alles mögliche an den Kopf geschmissen. Lagerschalen auf, da fliesst Öl durch, geht da verloren kommt nix an bla. Kurzer Blick unter den Deckel brachte, dass es immer noch über die Nocke spritzte. Tjoa.. ersma Öl gewechselt und den Filter erneuert und siehe da.. Druck wieder da.. wie immer... nix los. Und daraufhin sagte mir jemand aus dem Volvoniacs Board, dass es bei OEM Filtern nie über 3.5 bar gehe der Volvo Orifilter jedoch bis 5 geht. Konnte das bis jetzt nie ausprobieren.. mal sehen.
#12 Re: Zusatzinstrumentation.. von rennelch 18.02.2008 06:38

dann sollte mann wohl von diesen filtern die finger lassen .
denn öldruckverminderung durch filter gibts nomal bei qualitätsfiltern nicht.jeder gute filter hat überdruckventil (öffnet bei zu hohem wiederstand im filter und lässt das öl ungereinigt durch ) und ein rückschlagventil ,das leerlaufen des filters bei abgestelltem motor verhindert .
da sowas immer nen schönen motorschaden geben kann ,fahre ich nur qualitätsfilter.entweder original volvo oder MANN W 917 ,denn daran sollte mann nicht sparen .
mein öldruck : kalt anschlag (5 bar) .leerlauf warm 3,5 bar .unter last warm anschlag .mit 5 W 40 synthetik.
grüsse uli
#13 Re: Zusatzinstrumentation.. von MadDog 18.02.2008 15:23

was ?!! Verdammte scheisse... ich hab meine werte mit 10x40 teilsynth ! Ich geh mir ersma nen Volvo Filter besorgen nu !
#14 Re: Zusatzinstrumentation.. von Ingo.FT 18.02.2008 15:36

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Also ein Teilsynthetiköl in einem Turbomotor, und dann auch noch in einem leistungsgesteigerten?! Sowas war vor 25-30 Jahren üblich, aber heute sollte man was die Öle angeht doch den Stand der Technik nutzen damit man lange etwas vom Motor und Lader hat...
#15 Re[2]: Zusatzinstrumentation.. von Rainer945t 19.02.2008 20:21

...nur qualitätsfilter.entweder original volvo oder MANN W 917 ,denn daran sollte mann nicht sparen .
rennelch>mein öldruck : kalt anschlag (5 bar) .leerlauf warm 3,5 bar .unter last warm anschlag .mit 5 W 40 synthetik.


Diese Werte kann ich bestätigen.
Mein B230FT kalt: 4bar (abgeregelt) oder wenn nicht ganz so kalt 4-5 bar, LL warm ca.3-3,5 bar mit meinem z.Z. 5W-40 nach "normaler" längerer Fahrt.
Unter Last (bis 2500UpM) ca.4 Bar

Mit dem 0W-40 von M1 im LL ca.2,5 - 3 Bar, im Sommer ein gutes halbes Bar weniger. Ab 2000 Upm eigentlich immer 3,5-4 Bar.

Die Werte sind aber immer abhängig von der Temperatur und der Ölsorte.

Grüsse
Rainer
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